DER FECHTCLUB BERN STELLT SICH VOR Homepage

Fechten – das ist schnelles Erfassen einer Situation, entschlossenes Handeln, Ritterlichkeit, Selbstvertrauen, Tempo und Beherrschung von Kopf und Körper.

Fechten – das ist nicht nur Sport, sondern auch Lebensschule.
Man kann diese elegante Sportart mit «körperlichem Schach» vergleichen. Man kann früh damit beginnen und sie bis ins hohe Alter ausüben, man kann aber ebenso in mittleren Jahren, wenn die Persönlichkeit gereift und das Durchsetzungsvermögen auf guten Wegen ist, erstmals den Griff zum Degen wagen.
Das «Zusammenspiel» der verschiedenen Altersgruppen ist im Fechtsport möglich und für die Beteiligten oft eine grosse Bereicherung. Und dann ist da das Fechten als Leistungssport, wo höchste Präzision in der Waffenführung, körperliche Kondition, Ausdauer und mentale Stärke gefragt sind. Es gibt wohl kaum eine Sportart, die dem Menschen auf so vielen Ebenen etwas abverlangt und kaum eine, die dem Menschen auch auf so vielen Ebenen wieder etwas gibt.

Im Fechtclub Bern hat man all diese Aspekte erkannt und es ist oberstes Ziel der Clubführung, die Bedürfnisse jedes Einzelnen und die der verschiedenen Mitgliedergruppen zu befriedigen.

Erfolge, die Geschichte sind...
Die Erfolge in der nahezu 80-jährigen Geschichte des Fechtclubs Bern belegen die Richtigkeit dieser Strategie. Ergebnis einer gezielten und professionellen Nachwuchsförderung ist eine Gruppe motivierter Leistungssportler, die wiederum von Senioren und begeisterten Späteinsteigern, ideell und finanziell, mitgetragen wird.

Begonnen hat die eindrucksvolle Erfolgsgeschichte des Fechtclubs Bern in den späten zwanziger Jahren mit der Florettistin Jeanne Mende-Morgenthaler und sie setzte sich fort in den sechziger und siebziger Jahren unter der Führung von Fechtmeister Robert Vaugenot. 1966 holte der junge Daniel Giger erstmals den Degen Schweizermeister-Titel nach Bern. Später erfocht er diesen noch sechsmal. Christian Kauter, heutiger OK-Präsident des Grand Prix de Berne, wurde im gleichen Zeitraum sechsmal Schweizermeister im Florettfechten. Auch die Degenmannschaft (Daniel Giger, Bernhard und Christian Kauter, Werner Müller und Peter Meister) und die Florettmannschaft (Vater Walter und Sohn Daniel Giger sowie die Brüder Bernhard und Christian Kauter) waren in dieser Zeit auf nationaler Ebene äusserst erfolgreich. Unvergessen bleiben natürlich die Erfolge von Christian Kauter und Daniel Giger bei den internationalen Auftritten der Schweizer Degen Nationalmannschaft an Weltmeisterschaften und Olympiaden zwischen 1970 und 1982, die Einzeltitel der beiden als Junioren, ihre späteren WM-Finalplätze und der Vizeweltmeistertitel von Daniel Giger 1983 in Wien. Während der Ära von Fechtmeister Henryk Nielaba (1983–2000) waren es bei den Herren anfänglich Nicolas Dunkel, Christian Kauter und Daniel Giger, Peter Burkhalter, Zsolt Madarasz und Gerrit Straub, die grosse Erfolge feierten und die nationalen Ranglisten anführten, später dann Markus Friedli, Lars Frauchiger, Diego Wetter, Dominik Saladin und andere.

Bei den Damen setzte sich Anja Straub 1989 sogar an die Spitze der Welt, indem sie bei der ersten Weltmeisterschaft der Degenfechterinnen in Denver die Goldmedaille gewann! An den Olympischen Spielen 2000 in Sydney eroberte dann Gianna Hablützel-Bürki die Silbermedaille im Einzel sowie die Silbermedaille im Team mit Diana Romagnoli-Takouk und Sophie Lamon. Dieser Erfolg wurde an der Weltmeisterschaft in Nimes 2001 mit Bronze für Gianna und Silber für das gleiche Team bestätigt.

Neben einer langen Liste von eindrücklichen Resultaten, die zwischen 1996 und 2000 von den Senioren erreicht wurden, gab es auch im Nachwuchsbereich grosse Erfolge zu verzeichnen. Michael Kauter gewann 1996 bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Belgien die Silbermedaille und doppelte 1997 nochmals mit einer Silbermedaille an der Junioren-Europameisterschaft nach.

...und Erfolge, die noch Geschichte werden
Seit November 2000 ist Maitre Gabriel Nielaba Fechtmeister des FCB (mit 150 aktiven Mitgliedern einer der grössten Clubs der Schweiz) und schon in relativ kurzer Zeit wurde eine stattliche Anzahl Medaillen erfochten. Besonders erwähnenswert ist der Degen Mannschafts-Europameistertitel 2004 unserer Herren Fabian Kauter und Dominik Saladin, im Team mit Benjamin Steffen und dem späteren Olympiasieger Marcel Fischer.

Die Aufmerksamkeit von Maitre Nielaba ist allen Mitgliedergruppen des Clubs gewidmet, besonders sorgfältig betreut er aber zusammen mit Hans Dätwyler und Wolfgang Senften den Nachwuchs. Die Kinder und Jugendlichen sollen trotz fechterischer Disziplin Raum und Freude haben, um ihre Persönlichkeit zu entwickeln, damit diese sich mit Durchsetzungsvermögen und Erfolg auf der Piste entfaltet. Auskunft über den Fechtclub Bern erhalten sie auf unserer Homepage www.fechteninbern.ch oder bei:

Matthias Peter
Oberfeldstrasse 36G
3067 Boll
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Tel. 031 839 87 30
matthias.peter@iss.ch
Maitre G.Nielaba
Fechtclub Bern
Gewerbestrasse 36
3012 Bern
Tel. 031 301 69 58
info@fechteninbern.ch

Oder: Gehen Sie doch einfach am Dienstag ab 19 Uhr in den Fechtsaal an der Gewerbestrasse 36 in Bern, um aktivem Fechten zuzuschauen und mit dem Fechtmeister Gabriel Nielaba zu sprechen.

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